powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen
gesundheit-heute.de » Krankheiten | Therapie » Gesund leben | Vorsorge » Notfälle und Erste Hilfe » Lebensrettende Sofortmaßnahmen

Sofortmaßnahmen am Unfallort



Das erste Glied der Rettungskette besteht in den sofort am Notfallort zu ergreifenden Maßnahmen. Zu diesen Sofortmaßnahmen zählen:

  • Bei Unfällen das Sichern der Unfallstelle und Retten des Verunglückten aus der Gefahrenzone, z. B. mithilfe des Rautek-Griffs.
  • Prüfung des Bewusstseins
  • Hilfe- bzw. Notruf
  • Prüfung der Atmung und, falls erforderlich, die sofortige Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Sachgerechte Lagerung des Verunglückten, z. B. in der stabilen Seitenlage
  • Suche nach Verletzungen und Blutstillung
  • Schockbekämpfung.

Prüfung des Bewusstseins

Der Verunglückte wird als Erstes laut angesprochen („Wie heißen Sie?“). Reagiert er nicht, wird er kurz berührt (z. B. Rütteln an der Schulter), da Schwerhörigkeit eine Bewusstseinsstörung vortäuschen kann. Erfolgt auch hierauf keine Reaktion, so ist der Patient bewusstlos.

Reagiert der Patient auf Ansprache oder Anfassen, so wird er zunächst – soweit die Situation es zulässt – in der vorgefundenen Position belassen, und der Notruf getätigt.

Prüfung der Atmung

 

Wenn Sie feststellen, dass ein Verletzter bewusstlos ist, prüfen Sie sofort die Atmung.

  • Bringen Sie den Verunglückten in Rückenlage, beugen Sie seinen Kopf nach hinten und heben Sie sein Kinn dabei etwas nach oben an (Esmarch-Handgriff). Dies wird empfohlen, weil bei Bewusstlosen die Muskulatur häufig erschlafft, sodass die Zunge zurückfällt und die Atemwege verlegt.
  • Nach Überstrecken des Kopfs halten Sie Ihre Wange dicht über Mund und Nase des Verunglückten und beobachten gleichzeitig dessen Brustkorb. Diese Prüfung soll nicht länger als zehn Sekunden dauern.

 

Atmet der Patient, so können Sie dies sehen (Heben und Senken des Brustkorbs), hören (Atemgeräusche) und fühlen (Luftbewegung an der Wange).

Bei vorhandener Atmung wird der Verunglückte in die stabile Seitenlage gebracht. Atmet er nicht normal (d. h. seine Atmung ist schnappend oder fehlend), wird – soweit bisher noch nicht geschehen – der Notruf getätigt und danach gleich mit der Wiederbelebung begonnen.

Im Gegensatz zu früheren Empfehlungen wird beim Erwachsenen nach Feststellung einer unzureichenden Atmung die Wiederbelebung nicht mehr mit zwei Atemspenden, sondern sofort mit der Herzdruckmassage begonnen. Auch die früher übliche Prüfung des Kreislaufs entfällt, insbesondere wird Laienhelfern heute nicht mehr empfohlen, den Puls zu fühlen, da sich dies als zu ungenau und zeitaufwendig erwiesen hat.

Die stabile Seitenlage

 

Bei bewusstseinsgestörten Patienten können infolge abnehmender Schutzreflexe Blut oder Erbrochenes in die Atemwege gelangen und im Extremfall zu einem Atemstillstand führen. Zudem erschlafft die Muskulatur, sodass die Zunge in den Rachen zurückfällt und die Atemwege verlegt. Um diese lebensbedrohlichen Komplikationen zu vermeiden, werden alle bewusstlosen Patienten mit ausreichender Eigenatmung in die stabile Seitenlage (stabile Seitenlagerung) gebracht. Erbrochenes und Blut können so seitlich aus dem Mund fließen, und die Zunge fällt nicht mehr zurück. Danach wird die Atmung ständig kontrolliert. Bei Verschlechterung des Zustands muss der Ersthelfer unverzüglich mit der Wiederbelebung, d. h. mit Herzmassage und Atemspende beginnen.


19.05.2008 | Von: gesundheit-heute.de; Dr. med. Herbert Renz-Polster


Pollenflug

Vorhersage für Rhein.-Westfäl. Tiefland

Pollen So Mo Di
Hasel / / /
Erle / / /
Birke 0-1 0-1 0-1
Gräser 2-3 2-3 2-3
Roggen 2 2 2
Beifuß / / /
Ambrosia / / /

Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Fr
    08:30 bis 13:00 und 15:00 bis 18:30
    Sa
    08:30 bis 13:00

notdienste

News

Eltern sind glücklicher

Kinder können das Leben auf den Kopf stellen – im Positiven wie im Negativen. US-amerikanische Forscher... mehr

Arzneimittel sind keine Bonbons

Sie sind ja so verlockend, die kleinen bunten Pillen von Mama und Papa – und so geschieht schnell ein... mehr

Den richtigen Riecher

Hunde entdecken viel mit Hilfe ihrer Nase: Sprengstoff, Drogen, verschüttete Menschen – und sogar Krebs.... mehr

Mit offenen Augen durchs Leben

Halbgeschlossene Lider – beim Flirten eine beliebte Strategie. Doch vor allem Männer sollten es damit... mehr

Medikamenten-Kopien: Generika

Minderwertige Medikamenten-Kopien oder günstigere Alternative? Bei Generika sind viele Menschen... mehr

ApothekenApp

Die Rosen-Apotheke auf Ihrem iPhone, iPad oder iPod: Einfach hier klicken, ApothekenApp gratis installieren und PLZ "40789" und "Rosen-Apotheke" eingeben.
Mit Vorbestellfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr.
Die ApothekenApp der Rosen-Apotheke – die Apotheke für unterwegs.